darktable oder lightroom

darktable – Umstieg ja oder nein?

Ich arbeite eigentlich seit dem Kauf meiner Canon EOS 600D im Jahre 2012 mit Lightroom zum Verwalten meiner Bilder. Damals war es Version 4. Irgendwann nach ein paar Jahren als das Abo Modell von Adobe heraus kam und klar war, dass keine weiteren Kaufversionen mehr in den Umlauf gebracht werden, habe ich mir noch Version 6 gegönnt. Ich bin einfach kein Fan von Abo-Software, was man hat, hat man. Wie der ein oder andere vermutlich weiß, ist das jetzt alles schon ein paar Jahre her.

So richtig unzufrieden war ich mit Lightroom eigentlich nie. Was manchmal nervig war, ist die Geschwindigkeit und auch bei einer Verwendung eines Grafiktablet die enorme Verzögerung wodurch ich dann kaum noch mit selbigen was gemacht habe sondern wieder zur Maus zurück bin. 

Ich weiß nicht ob Ihr das kennt, aber irgendwie will man manchmal neue Sachen und wenn man sich einigermaßen am laufenden hält was Lightroom oder auch andere Programme in den neuen Versionen alles können, kamen schon Begehrlichkeiten auf.

Immer wieder habe ich mir dann verschiedene Programme angeschaut, aber so richtig warm geworden bin ich mit keinem. Das sind ganz verschiedene Dinge gewesen. Entweder fehlte eine vernünftige Möglichkeit die Bilder zu verschlagworten, es hat mir einfach vom Benutzerinterface nicht zugesagt oder der Preis passte im Endeffekt für mich und meine Zwecke nicht.

Vor einem halben Jahr (oder so) bin ich dann über darktable gestolpert. Installiert und 

PUH!

Gar nicht zurecht gefunden :-). Handbuch online durchgegangen und noch mehr ins staunen geraten und dann ein paar Tutorials angeschaut die auf der darktable Seite verlinkt sind. Im konkreten jene von Bruce Williams Photography auf youtube. Ein paar meiner Bilder hergenommen und basierend auf den Videos und der Anleitung “herumgespielt”

PUH!

Diesmal aber erschlagen von der schieren Menge an Funktionen und was man hier alles machen kann. Da kann man sich wirklich verlieren.

Irgendwann hatte ich dann die Idee zu vergleichen, wie die Bilder aussehen wenn man sie in Lightroom und in darktable entwickelt. Nur wie sollte ich das bitte machen. Ich hätte dann irgendwie probiert herauszufinden welche Module welchen Reglern nahekommen um auch einfach meinen gewohnten Flow zu realisieren. Sagen wir mal so, der Erfolg selbst war nicht ganz gegeben, es ist einfach unmöglich das wirklich abzubilden, da gibt es bei den meisten Modulen viel zu viel Einstellungs- / Optimierungsmöglichkeiten. Also habe ich das dann gelassen und habe alle Module die laut Anleitung das machten was ich machen wollte verwendet und schaue an, die Ergebnisse sind vergleichbar. Wenn man dann allerdings alle Module verwendet die es so gibt, dann sind die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar. Aber das mag einfach auch am Alter von Lightroom 6 liegen, wie das aktuell ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Ca. 100 Bilder später und zig Stunden mit Anleitung und ausprobieren wie sich die einzelnen Module und Regler in darktable verhalten, konnte ich mir einen Umstieg vorstellen.

Die nächste Fragestellungen:
Geht mir irgendwas ab aus Lightroom das ich haben will / brauche?
Bekomme ich die gesamte Verschlagwortung mit Hierarchie übernommen?
Was ist mit den bearbeiteten Bildern, verliere ich hier viel?

Aber dazu ein anderes mal.

 

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